The new guy in town…

Irgenwann hatte ich ja mal gesagt, dass ich viel genäht habe. Dazu hatte ich auch geschrieben, dass ich es mir überlege ob ich euch mal die Resultate das Resultat zeige. Ich habe es mir fertig überlegt:

Das genähte Produkt ist eine Bikerjacke, die ich aus wahnsinnig günstigem Jerseystoff (1,90) genäht habe. Die Rückseite von dem Stoff war zudem noch super weich angeraut. Davon merkt man jetzt leider nicht mehr viel aber vielleicht Schnippel&Bastel ich mir aus den Überresten des Stoffs noch einen Pullover zusammen. Mal sehen.




Das Futter war auch extrem billig (1,90 – Alfatex hatte ausverkauf) und ist richtig hochwertig und dick/schwer aber es knittert wie sau und es war diese Jacke, bei der ich die (Raubtier-) Fütterungsprobleme hatte. Ich hab gekämpft und gesiegt. Beim nächsten mal weiß ich es besser. Besonders, nachdem ich mit viele Tutorials durchgelesen habe. Danke Nina ;D!



Ich bin mir auch sicher, dass ich die Ärmel falsch eingenäht habe. Zwar nicht zu 100% aber die Optik an den Schultern sagt da schon mehr als tausend Worte. Vielleicht hätte ich auch einfach einen stärkeren Stoff nutzen sollen? Man weiß es nicht.
Für diese Jacke habe ich meinen ganzen Nietenvorrat leergeräumt. Alle Nieten sind natürlich mit sehr viel Liebe und Handarbeit angebracht wurden, was übrigens eine Ewigkeit gedauert hat. Für folgende Projekter weiß ich jetzt, dass ich erst mit meinem Nietenkommando anrücken sollte, wenn die Ziernähte genäht wurden sind. Anders herum macht das nämlich keinen Spaß.

Ich find jedenfalls die Jacke voll dufte und werde sie wohl niemals nie verkaufen – außer jemand zahlt mir prompt 500€ dafür. Erstaunlicherweise erfüllt sie auch die Aufgabe einer Jacke sogar sehr extrem: Sie ist warm! Sehr warm.

Auf meinem Portfolio gibt es noch andere Bilder von diesem Schmuckstück zu sehen.