Es war ein mal ein Juni.

Und es gab einmal eine aktivere Bloggerin namens Pauline. Ich kann euch nicht sagen wo sie hin ist, aber ich bin es nicht. Ich darf diesen Eintrag nur mit einer Hand tippen, da ich mir gerade bewiesen habe, dass meine Messer immer noch unsäglich scharf sind. Ich hoffe ich locke dann beim Schwimmen keine Haie an.

Mein reges Sozial-Leben und das ehemals gute Wetter haben mich von meinem Rechner ferngehalten. Ich hoffe ihr könnt wenigstens nur ein kleines bisschen meine Abstinenz verstehen. Mein Leben ist etwas unspektakulärer geworden.

Das Highlight diese Woche werden definitiv die drei Tage Einsamkeit in meinem Büro (das ist Ironie!). Die Kollegen sind ausgeflogen und ich bin die einzig verbliebene Entwicklerin. Ich sehe mich schon in Code ertrinken. Ich hoffe es passiert nichts gravierendes. Drückt mir die Daumen.

… irgendwelche kreative Ergüsse?

» Ha. Am Ende diesen Monats kann ich euch endlich wieder was zeigen. ^^

Ohrwürm(er) des Monats:

 


mehr oder weniger spannende Filme:

» Zombie vs Scouts (8)
» Tucker & Dale vs Evil (9)

… irgendetwas tolles passiert?

» Ich dufte bei der REWE Team Challenge teilnehmen
» Dank dem guten Wetter lagen wir sehr oft faul am See herum.
» Ich habe mir unzählige Freude mit dem Kauf mehrerer Nerf-Waffen gemacht.
» UND ICH HAB MIR ENDLICH DAS NEUE BLACKBERRY GEKAUFT!!! ♥

suchtstillende Serien:

» American Gods (8)
» Bosch (8)
» Into the Badlands (8)

… und in diesem Monat?

Ich muss unbedingt:

» mein Wissen rund um After Effects auffrischen
» vielleicht mal mehr bloggen?!
» Wochenendurlaub machen. Wer mag besucht werden?

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Actual Mixtape No. 1.

In einem anderen Blogeintrag hatte ich anklingen lassen, dass ich nun Besitzer eines vier-rädrigen Gefährts mit motorisierter Antriebskraft bin. Ich nenne es liebevoll Chaos Karre oder Donnercar – ich konnte mich noch nicht auf einen charmanten Namen einigen. Immerhin sind beide zutreffend, besonders aufgrund meiner brachialen Fahrweise.

Ich glaube ohne mein Zutun wäre dieses Gefährt ein kleiner unscheinbarer Flitzer, den die Hood nicht hinter der Hand geflüstert als Beinbrecher handhaben würde. Aber Pauline, die Grobmotorische, sitzt leider hinter dem Steuer. Ab hier kann jetzt eigentlich alles nur noch schlimmer werden.

Dieses Auto brauche ich nun um jeden Tag 33 Kilometer gen Landeshauptstadt zu fahren um 8,5 Stunden später den gleichen Weg wieder zurück zu cruisen. Cruisen ist hier das richtige Wort, denn nicht jeder, der anderen (gefühlt zehntausend) Verkehrsteilnehmer hat so einen Betonfuß und sollche Stahlnerven wie ich. Kurven im Wald sind nun mal gruselig. Da kann ich es verstehen, wieso man diese stehend mit 60 km/h und angezogener Handbremse entlang rollt. Würde ich in einem 320i BMW auch nicht anders machen. I feel you bro!

Anti Hate-Mixtape.

Um mich bei Laune zu halten und ein bisschen am Zahn der Zeit zu bleiben habe ich mir kürzlich eine Kassette überspielt. Ja, richtig. Eine Kassette. Das Gayfährt hat nämlich nur ein Kassettendeck und ich finde dieses Interface viel zu spannend als es gegen einen CD-Player oder MP3-CD Player austauschen zu lassen. Dafür müsste ich auch unendlich viele CDs brennen. Gleiche Arbeit – weniger Flair.

Bevor ich weiter über den Pro-Cassette Grundsatz rede, gibt es hier erst einmal meine zauberhafte Playlist. Jetzt könnt Ihr euch wenigstens akustisch in meine täglichen Reisen einfühlen und wenn ich ehrlich sein soll: Ich empfehle es keinem auch nur einen Fuß über die Schwelle des gelben Todesblitzes zu heben.

Da mein Musikgeschmack ja unglaublich eindimensional ist, befindet sich gegen allen Vermutungen hauptsächlich Hip Hop & R’n’B auf diesem Mixtape. Die einzige Ausnahme ist ein Anime Lied. Wow. Metalpauli hört Hip Hop. Metalpauli kann sogar jedes Lied mitsingen – auch die auf koreanisch. Für eine A1 Aussprache garantiere ich aber nicht. Diversität macht Spaß. Und Metal nervt mich übrigens mittlerweile.

Mein Lieblingslied unter den anderen wunderbaren Liedern ist übrigens „Good“ von Loco, Gray & Loco.

Um die zahlreichen Nahtoderfahrungen aller Anwohner meiner Ghetto-Hood akustisch schön untermalen zu können, habe ich ganz Gangster eine R.E.M. und Nirvana unplugged Kassette überspielt. Ich spüre wie mein Street Cred gerade steigt. Morgen lackiere ich meine Spielzeugpistole Chrome. Das bringt mich auf eine andere Idee: Mein Widdowmaker in Gelb-Chrom. Stereotypen müssen doch erfüllt werden. Ich rolle mich jetzt lachend ins Bett.

Danke für die Aufmerksamkeit & Gute Nacht.

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Crappy pictures made by my mobile #60

Was zur Hölle? Sind wir hier stetig schleichend mit einer anhaltenden schlechten Qualität zum 5. Jährigen Jubiläum dieser optisch eloquenten Einträge angelangt, ohne dass ich hätte etwas vorbereiten können? Ich bin ein klein wenig empört über meine schlechte Organisation. Ich danke trotzdem allen, die jemals durch Zufall auf diese Einträge gekommen sind und auch die, die aus purer Langeweile meine geistigen Ergüsse in sich aufgenommen haben. Ohne euch wären diese Einträge nur noch ein Stück sinnloser gewesen. Thank you, mah fränds.

Immerhin habe ich mir wieder einmal 18 zauberhaft informative Fotos organisiert um diese euch vorstellen zu können. Da der Monat schon etwas fortgeschritten ist, und ihr sicher ganz dringend euren „Crappy Pictures“-Stoff braucht, fange ich jetzt ohne weitere unfassbar gut formulierten Umschweife an.

Es geht los:

Dies ist eine Kassette. Genauer eine Reinigungskassette. Brauchte ich für MEIN Auto. ICH HAB EIN AUTO *Hust*. Mein Vater hat dieses Schmuckstück übrigens ohne großes Suchen gefunden. Nun weiß ich auch woher ich mein Chaos-Genietum herhabe. Und nun habe ich mich in eine Sackgasse formuliert. Wie komme ich von meinen sagenhaften Fähigkeiten zu der Vorstellungsrunde der neuen Bergstadtqueenkandidatinnen? Womöglich einfach so. Und zur Pizza, die ich mir danach gönnte? Womöglich nie.

Nie ist hingegen ein Wort, was es beim Amazon Kundendienst nicht gibt. Ich als ehrenwerter Prime Kunde bekomme so gut wie alle Wünsche von der Telefonhörermuschel abgeleckt – puh, das klingt ekelig – und so bekam ich ein Ersatzprodukt für diese Leiche. Unter den Stiften versteckt sich auch eine Totgeburt, die die Menschheit auf Grund meiner eigenen Dummheit nie zu Gesicht bekommen wird. Ich möchte hier und jetzt vorgreifen und kess verkünden, dass dieses Projekt wunderschön und weltverändernd gewesen wäre. Ich könnte zwar auch bis nächstes Jahr warten und es da publizieren, aber womöglich habe ich dann wieder die Lust und das Interesse verloren. Who Knows? Eins weiß ich aber definitiv: Mein Arbeitsweg ist hübsch.

Der Besitzer dieses Heckscheibenaufklebers hat (ich habe ihn gesehen) seinen Kopf auch nur für das locker aufgelegte Basecup. Ich sage nur Idiotenapostroph. Der Kenner weiß, dass hier ein Master und angehende Ingenieure am Werk waren. Wegen Intellenthaftischkeit ist nämlich auch Obst im Bett. Ganz klar und logisch.

Mit einer unheimlichen Portion Logik im hinterkopf, verkleidete ich mich, oder viel mehr ließ ich mein innerstes Ich hervorplatzen. Ich wurde der Marshmallow Man. Ich glaube das war wohl mein bestes Kostüm, weil es einfach nur super zu mit gepasst hat. Die extra dafür gekaufte weiße Hose ist übrigens noch immer weiß, obwohl es der Plan war diese nach dem einmaligen Gebrauch in eine trübere Farbe zu überführen. War wohl jemand zu lustlos, oder wie? Oder zu doof zum Lesen? Oder war da etwa Bier im Spiel?

Zum Männertag war es das sicherlich. Aber auch an diesem Tag muss man sich hin und wieder die Zeit nehmen um das Panorama zu genießen. Denn erst, wenn man die Lungen mit Freiberger Luft gefüllt hat, kann man die Berliner nur noch um ein vielfaches mehr genießen. Apropos genießen: Mein Nachbar freut sich auch jedesmal enorm darüber, wenn er mit der Katze katzi (??? – Gassi ist es ja schlecht) gehen kann.

Ich weiß der Witz war sehr schlecht, aber der Bluegirlgang hat er gefallen. Aber die Group war eh der Hammer. Das hier ist kein Hammer, sondern ein Bagger. Leider ist dieser nicht von der wohl besten Baggerfirma der Welt (das wäre übrigens Hitachi) aber im Zusammenhang mit dem Tharanter-Wald-Hintergrund ergibt er ein wundersam schönes Bild. Ich sage ja immer: Man findet im Alltag wunderschöne Bilder und Farbstimmungen. Dafür muss man nicht immer den Sonnenuntergang fotografieren. Da kann man auch mal ein Haare-Föhnendes Pauli ablichten. Krass oder? Find‘ ich auch.

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Es war mir eine Ehre, sehr geehrter Mai.

Ok. Mai. Wie erklären wir dich? Zugegeben, das wird eine sehr schwierige Kiste. Es ist so viel passiert und das wichtigste ist wohl, dass ich euch damit jetzt nicht vollspamme, sondern gekonnt nur die Delikatessen vorsetzte.

Erklärung zum Titelbild: Das ist Alco-Möbel Werbung direkt gegenüber dem frisch eröffnetem Möbel Boss.

Außerdem sehe ich es nicht vor euch mit meinem Glück, oder wie man es auch jetzt bezeichnen mag, zu belästigen. Sowas finde ich nämlich eher unsexay. Und bei diesen Worten schweift mein Gehirn ab und blendet mir wundervolle Dinge ein, die in meiner Küche auf mich warten: Futter. Ich hatte es gestern beim Lebensmittelkauf etwas übertrieben. Dieser Ausflug dauerte übrigens gute zwei Stunden und jetzt quillt mein Kühlschrank aus allen Scharnieren und ich möchte sofort alles auf einmal essen. #Suchtproblem

… irgendwelche kreative Ergüsse?

» Nichts, das für die breite Masse meines Blogs zugänglich sein sollte. Zorray.

Ohrwürm(er) des Monats:

» Tinie Tempah feat. Zara Larsson – Girls Like & Far East Movement x Marshmello – Freal Luv ft. Chanyeol & Tinashe

mehr oder weniger spannende Filme:

» Captain Fantastic (8)
» Forrest Gump (10)

… irgendetwas tolles passiert?

» Ich bin zum ersten Mal beim CSD mitgelaufen.
» Ich war der Marschmallow Man.
» … und habe dabei geholfen eine Tigerente zu bemalen.

suchtstillende Serien:

» American Gods (8)
» Bosch (8)
» Into the Badlands (8)

… und in diesem Monat?

Ich muss unbedingt:

» mehr Hörbücher besorgen
» die ausgeliehenen Bücher lesen
» Stofflager dezimieren. Langsam sind die Stoffberge unschön.
» eine Zwillingsnadel besorgen.

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Crappy Pictures made by my mobile #59

Gefangen in einer zauberhaften Zeitschleife liege ich nun wie das täglich grüßende Murmeltier wieder auf meiner Couch. Heute weißen mich aber Lynyrd Skynyrd mit der freundlichen Unterstützung von Amazon Music darauf hin, dass ein „Southern Man“ Neil Young nicht braucht. Just in case you wanted to know.

Aber ihr wollt ja wissen, deswegen seid ihr ja hier.

Von dem Basecap habe ich euch schon letzten Monat erzählt, aber eine kleine Wiederholung schadet ja nie und zudem kann ich es immer noch nicht fassen, dass ich so ein Ding mit meinen Händen und meiner Nähmaschine zusammen gebastelt bekommen habe. An diesem Kadaverhaufen habe ich (wie dringlichst hervorheben möchte) keinerlei Schuld. Ich habe ihn lediglich fotografiert. Vielleicht fand ich daran etwas erstaunlicherweise ästhetisch, oder war es nur Sensationsgier? Womöglich eher letzteres. Bei dem nächsten Foto trifft eher Fassungsvermögung des Unfassbaren überschritten. Ich hoffe ich bin nicht die Einzige, die mit diesem Produktnamen ein Problem hat. Ohhh yeah, scrub daddy, scrub… BITTE WAS?

Sehen Sie hier Bierokles. Er trinkt nicht nur Bier, er sieht es. Ich sehe essen. Leckeres Essen. Danke, dass du zu mir gefunden hast, Essen. Diese Kreatur ist mittlerweile beendet und wartet auf ein neues Herrchen. Wer mag, wer mag?

Dieser kleine Dino bleibt aber bei mir. Dieses treudoofe Gesicht gebe ich nicht mehr her. Das ist einfach zu goldig. Ein Platin-Kauf wären im Übrigen diese Socken in meiner Größe. Meine Füße haben übrigens eine 39-40. Hüstel… Neben Dinosauriern beherberge ich seit neuem auch eine Monstera. Dieses Monster ist in der Tat in der Lage meine Küche noch wohnlicher erscheinen zu lassen. Jetzt sollte ich nur noch abwaschen, damit dieser Raum endlich sein volles Potential entfalten kann.

Ich musste nachdem ich dieses Gebilde aus dem Augenwinkel im vorbei gehen gesehen hatte, umkehren um es zu fotografieren. Es ist einfach Bastelkunst auf dem fast höchsten Niveau. Viele in meinem Alter können hoffentlich das Lustige an diesem Bild erkennen. Für alle anderen erkläre ich es kurz: Es ist eine Klingelanlage, die mit dem Deckel einer Disketten-Sammelstation abgedeckt worden ist. Disketten waren die Dinger, die es vor der CD gab. Trotzdem sind diese zwei Schnecken wesentlich älter als der eben thematisierte Datenträger der Vergangenheit. Manchmal muss man eben doppelte Kraft voraus fahren. Drastic Meassures und so. Natürlich wende ich das nicht nur mit meinen Nähmaschinen an, sondern auch hin und wieder mit dem Drehmel. Was nicht passt muss passend gemacht werden.

Blümchen passen aber immer. Genau wie Nudelsalat und diese Candy Land-Kleid Schleife. Erinnert mich sehr an den „Rucksack“ von Fenty. Ich war aber eher. Das Kleid inklusive dieser mächtigen Schleife hatte ich letztes Jahr im Juni unglaublich flott zusammen geschossen.

Full House und etwas ganz besonderes: Kuchen! Erstaunlicherweise musste ich meinen Mampf-Fresszug nach nur zwei Stücken beenden. Der Magen streikte. Meine Knie streiken auch, zumindest wenn ich ein extremer Hypochonder wäre. Die Knie sind es einfach nicht gewohnt bewegt und dabei belastet zu werden. Sind das typische Schwimmer- oder eher Computersklavenprobleme? Nichts desto Trotz war ich sehr glücklich über diese Auswahl an Wehwehchen-Pasten. Die helfen vielleicht auch bei diesem herzzerreißend schönen Sonnenuntergang.

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