Crappy pictures made by my mobile phones #62

Durch meine tägliche Arbeit im Internet frage ich mich auch jeden Tag ob ich diesem Blog mal wieder einen Remake spendieren könnte und kann. Designtechnisch läuft im Internet alles in die Breite und das bedeutet, dass meine geliebten, bisher 900 Pixel breiten Bilder, etwas zu klein werden könnten. Aber dieses Problem werde ich später mit mir selbst erörtern. SEO technisch braucht dieser Freund (also der Blog) ein totales Facelift. Das mal nur so am Rande.

Gerade klingelte es wieder penetrant an meiner Tür. Da dies nur meine freundliche Untermieterin sein konnte, habe ich mir erlaubt dies zu ignorieren.

Im Monat Juli passierten wirklich krasse Dinge:

In aller ersten Linie trank ich sehr viel Bier. Jemand hatte dieses stiegenweise in meiner Küche zurück gelassen und da ich alles verwerte, was mir in die Küche gerollt kommt, wurde es selbstverständlich nicht schlecht. Jede Dose wurde selbstredend anhand ihrer äußerlichen Kompatibilität mit der Umgebung ausgewählt. Wenn das einmal nicht funktioniert haben sollte, kam Officer Nerf vorbei und schoss mir die farblich inkompatible Dose aus der Hand. Dieses Paket sieht zwar unscheinbar aus, aber der Inhalt!! Der Inhalt! Ihr glaubt gar nicht wie sehr ich mich gefreut habe, als endlich dieses Paket auf meinem Schreibtisch lag. Und was war drin?

Zwei Idiotinnen? Ein kacke parkendes Auto oder dieser sagenhafte Himmel? Nein, es war das neue Blackberry KeyONE!

Trotz dieser enormen Anschaffung konnte ich mir auch diesen extravaganten Einkauf leisten. Gemüse, Brot und Putzmittel. Was wohl die anderen Kunden oder auch die Kassiererin darüber gedacht haben dürften? Vermutlich das gleiche wie Basti? Sicherlich! Und dann bin ich dank des Amazon Primedays etwas eskaliert. Das kleine Mädchen in mir quietscht noch immer über diese Akquise. Hatte ich schon einmal erwähnt, dass ich einen Schuhtick habe?

Aria! Ein Mädchen hat etwas vergessen. Ich hingegen habe gelernt. Oder wieder erlernt. Ich durfte auf Arbeit mit After Effects herumstümpern. Ich bin noch immer sehr erstaunt darüber, was dabei herausgekommen ist. Bei dem nächsten Bild war ich sehr erstaunt beim Autofahren. Wer ist wohl vor mir über die Straße getrampelt? Ein Dino, Godzilla oder eine der drei Meter hohen Nacktschnecken?

Ich glaube es war einzig und allein mein langsamer Verstand, der dazu geführt hat. Dieser Verstand hat zum Beispiel auch mehrere Monate gebraucht um zu bemerken, dass die Decke des Büroeingangs spiegelt. Guten Morgen Pauline. Zu meiner Verteidigung: Wer sieht denn nach oben, wenn er ins Büro geht? Jetzt habe ich es aber dokumentiert und werde es folglich nicht mehr vergessen können. Das nächste Ereignis hätte ich wohl auch ohne die zahlreich erstellten multimedialen Daten nie vergessen: Ich war im leeren DDV Stadion und durfte mein After Effects Künste in Real Live bewundern. Ich mag meinen Job. Und da wir gerade beim Thema Dokumentation sind: Schöne Himmel kann man immer fotografieren, nur sollte man diese Fotos dann nicht als Meisterwerke verkaufen wollen. Jeder kann bei Sonnenuntergang ein schönes Foto machen und es gibt schon viel zu viele geteilte Sonnenuntergangsbilder. So. Genug Klugscheißerei.

An dieser Stelle ist keine Leiche vergraben worden, obwohl dort auch etwas gestorben ist: Mein Sandkasten. Es war eine schöne Zeit mit dir, du hast mir soziale Kontakte knüpfen gelehrt, backen beigebracht und gezeigt wie sich Katzenkacke anfühlt (hey, ich war klein und war im Burgen-bau-Wahn – da kann das schon mal passieren…). Zum Trost hat mir meine Oma keine minderkleine Zucchini mitgegeben. Obwohl, im Hause meiner Oma muss man diese grünen Ungetümer „Zigorjen“ nennen. Hach, die gute alte Zeit. An diese erinnert sich womöglich auch gern mein Musikhörverhalten zurück? Wat? Ich bin ein wenig entsetzt.