Ostereiersuche in dino-tastischer Gesellschaft.

+ + + + + + + Achtung: Extrem langer Eintrag! + + + + + + +

Ohne größe Umschweife möchte ich nun den nachfolgend thematisierten Ausflug als das beste bezeichnen, was ich in den vergangenen Jahren während der Osterfeierlichkeiten getrieben habe.

Ein kurzer Rückblick ins Jahr 2014 kann diese These eindeutig bestätigen: Damals habe ich nicht nur an meinem Master gearbeitet, sondern auch die Feiertage allein in meinem Arbeitsraum in Weimar verbracht. Und die letzten zwei Jahre war ich womöglich im Schwimmbad arbeiten. #Feiertagszuschlag!

Deswegen war etwas Besonderes mehr oder minder Pflicht. Die Ausflugszielauswahl fiel auf den Dinosaurierpark, da dieser auch bei möglich aufkommenden Regen supergeil sein würde. Es hat tatsächlich geregnet aber vielleicht nur für fünf Minuten, von denen es zwei hagelte. Zum Glück gab es aber viele recht gewaltige Dinos, die uns liebenswürdiger Weise Unterschlupf gewährten.

Erstaunlich wie viele Eltern ihre Kinder blind durch den Park und auf Saurier gehoben haben. An dieser Stelle musste ich mich fragen, wer die Kosten tragen darf, wenn im Falle eines Falles einem Dino eine Gliedmaße abhanden kommt. Die Versicherung doch sicherlich nicht, oder?

Und der Gedanke an eine Dinoamputation bringt mich zu dem Gedanken wie diese Skulpturen aufgebaut sind und dies führt mich ernsthaft zu dem Verlangen selbst eine Dinofigur zu basteln. Natürlich nicht in der im Park ausgestellten Größe. Nein, ich wäre für eine Größe, die sich mit meinen anderen Dinosaurierfiguren sehr gut verträgt. Aus dem Stegreif würde ich jetzt wohl zu 20-35 cm tendieren. Dieses DIY Fieber in mir, in Verbindung mit meinem Größenwahn ist nie wirklich gut. Es bewahrt mich aber davor Langweile zu bekommen und ich darf auch stehts neue Dinge erlernen. Ich dulde eben keinen Gehirnstillstand.

Mein letzter Besuch im Saurierpark wird womöglich gute 15 Jahre her sein, trotzdem bin ich ähnlich wie bei diesem letzten Besuch kreischend von Dino zu Dino geflitzt. Besonders beim Liopleurodon ist meine Begeisterung weit über die Skala hinaus geschossen. Dieser Räuber ist einfach unglaublich cool und ich würde diesen sehr gern meiner Dino-Plüschtier Sammlung hinzufügen. Also wer ein Liopleurodon-Kuscheltier mit mindestens 51cm Körperlänge findet, kann dieses bitte umgehend an mich weiterleiten. Ich bedanke mich nun herzlich im Vornherein.

Übrigens sind Dinosaurier und Spielplätze schon separat Hitgiganten, aber wenn man diese zwei Komponenten kombiniert ist das Ergebnis ein Garant für ein grenzdebiles Lächeln in meinem Gesicht. Dieses Grinsen war selbstverständlich über den kompletten Aufenthalt ein treuer Begleiter.

Ich möchte mich nun auch bei meiner Schwester für diese zauberhaften Fotos von mir und meinem neuen Nähprojekt bedanken. Dieses Projekt, ein Erdbeer Rucksack, besteht unter anderem aus einem Fundartikel aus dem Schwimmbad, das ich vor dem Recycling rettete. Wie geplant konnte ich das Projekt am Tag vorher beenden und so nutzte ich den Ausflug zum Testen und als Fototermin. Wenn jetzt in Zukunft alle meine Pläne so phänomenal aufgehen sollten, dann bin ich definitiv mehr als glücklich. Ich glaube auch, dass dann dieses grenzdebiles Grinsen niemals aus meinem Gesicht verschwinden wird. Darauf freue ich mich schon.

Poopattack mit anschließender Revanche.

Das eindeutige Herzstück des Parks ist definitiv der Kletterurwald. Darunter kann man sich ein Konglomerat aus den besten Klettergerüst-Elementen vorstellen, das unbeschreibliche 3 Etagen und schon starke Ähnlichkeiten mit dem Ninja Warrior Parkour hatte. Man hätte drei Mal durch dieses Bauwerk kraxeln können ohne alle Ausgänge, Abkürzungen und Attraktionen genutzt zu haben. Dieser Urwald war einfach gigantisch – damit meine ich sowohl die Ausmaße als auch den Spaßfaktor.

Ich sollte auch hervorheben, dass dieses Klettergerüst, sowie der ganze Park, nicht nur für kleine Kinder konzipiert ist, sondern auch für ältere Kinder. Umgangssprachlich bezeichnet man letzteres auch als Eltern oder so wie mich: einen jungen Erwachsenen. Das ist übrigens eine furchtbare Bezeichnung.

Ja, dieser Eintrag ist eine absolute Empfehlung dafür diesen Park in Kleinwelka mal wieder besuchen zu gehen. Ich hätte auch nichts gegen Besuch No. 2 in diesem Jahr.

Da ist wohl jemand umgefallen. Das Klettergerüst forderte seinen Tribut.

Am Ende der neugebauten Elemente des Parks gibts es noch den, sagen wir, Ur-Teil des Parks. An diesen Part des Parks kann ich mich noch eindeutig erinnern und selbst damals fand ich ihn nicht sonderlich gut. Lustig wars aber auf alle Fälle. Besonders dieser Büffel ist die Härte. Für mein Verständnis schaut er etwas zu treudoof für ein Geschöpf, welches kurz vorm Tod steht. Der sieht eher so aus: „Ja, ich bin ein feiner Büffel. Ich leg mich jetzt hin. Bekomm‘ ich jetzt ein Stöckchen?“

Weiterhin war das nächste Schaubild mehr als absurd. Aliens in einem Dinosaurierpark. Diese Verbindung ist doch vollkommen verständlich, findet ihr nicht?


Diese Darstellung der Entstehung des Lebens gehörte nicht mehr zum Saurierpark. Ein Anwohner hatte sich diese Darstellung in seine Einfahrt zusammen mit Sigfried (?) eingebaut. Ich hätte auch gern eine riesige Skulptur in meinem Garten. Ich kann mir das Rasen mähen aber etwas herausfordernd vorstellen.

Zum Abschluss unseres Besuchs und dieses Eintrags gibt es noch dieses zauberhafte Gruppenandenkenbild.