Crappy Pictures made by my mobile #56

Bei wem startet jede neue Aufgabe mit dem Versuch den Schreibtisch aufzuräumen? Bei mir ist das in der Regel hoffnungslos, da 10 Sekunden später die Bombe erneut explodiert. Jedenfalls habe ich jetzt alle Papiere gestapelt und Stifte in die schon mehr als überfüllten Stifteboxen zurück gesteckt. Dies kann den Startschuss für einen recht produktiven Tag bedeuten. Beginnen wird er mit diesem gar zauberhaften Blogeintrag und den damit einhergehenden Lockerungen der tippenden Finger und im formulierenden Bereich meiner Schwabbelmasse (hin und wieder auch als Gehirn bezeichnet). Wenn Prokrasti-Arbeiten ein Konzern wäre, wäre ich dessen CEO.

Und der Chef startet nachfolgend mit den geschwafelten Ausführungen:

Das neue Jahr startete ich CEO gerecht mit Kritzeleien, die keinen weiteren Nutzen hatten, als mich zum Lachen zu bringen und meine Fingerfertigkeiten am Bleistift zu trainieren. Trainiert habe ich auch in Premiere Pro – neben Schnittübugen auch Geduld und Kolinahr. Entstanden ist ein recht hübsches Meisterwerk aus der Gattung der Jahreszusammenfassungsvideos. Dieses Video kann sich im Übrigen genauso sehen lassen wie meine unbeabsichtigt exorbitant ausgeartete Sammlung an Schwimmbrillen. Wieso habe ich so viele?

Dann gibt es hier zwei Anhänger der Retro-Spielfront und Kurz-Kabel-Opfer. Diese zwei müssen wir in unsere Gebete einschließen. Den Exorzisten brauche ich hingegen an einer anderen Stelle: Ich wurde gebissen. Schon gruselig was alles in der Nacht passieren kann. Auf diesen Schreck und beflügelt von einer sehr langen Konversation auf Whatsapp über Mac’n’Cheese musste diese Kombination in den Warenkorb. Danach hatte ich einen dezenten Käseschock.

Dieser Käseschock paralysierte mich so stark, dass ich nur noch doof in die Kamera sehen konnte. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich wirklich gut durchgefroren war. Mein Kopf fragt sich gerade was ich für eine Eis-Geschmacksrichtung gewesen wäre… Da Eis aber Nachtisch ist muss ich diesen Gedanken erst einmal verschieben und mich über dieses Angebot an famosen Speisen werfen. Danach konnte ich mich nicht einmal mehr kugeln. Ich war ein Blob. Unagiler als jede Nacktschnecke der ganzen Welt. Stellt euch mal vor, es gäbe 3 Meter hohe Nacktschnecken – wie schnell würden diese flitzen können? Und würde man dann in deren Schleimspur kleben bleiben? Oder würde man diese recyclen können? Ich habe komische Gedanken, das ist wohl auch der Grund wieso ich mich über diese walmart-artig kreative Produktpräsentation gefreut habe.

Pizzzaaa! Mit Brokkoli und (leider viel zu wenig) Käse. Dafür mit Hähnchenbrust. Wieso wird eigentlich an Käse gespart? Ist der so teuer, wenn man diesen im Großhandel kauft? Ich bezweifle es, da dieser im Johannisbad ein weniger wertvolles Gut war. Ein ebenso hochwertiges Gut war Hirnmasse und Stil unter den Anwesenden und Musikauswahl bei den agierenden Deejays. Ich finde es ja schön, wenn diese hin und wieder bekannte Lieder spielen, aber wenn ich (hypothetisch) jemals ein DJ gebucht werden würde, dann würde ich nicht nur Mainstream Lieder spielen. Deejays werden doch wegen ihres Sets gebucht und nicht, weil sie Spotify bedienen können.

Oder was ich damit sagen will: Ich finde es traurig, wenn sich jemand DJ nennt und dann nur das spielt, was jeder spielt. Diese haben doch dieses Hobby, weil sie Musik lieben und nach neuen Perlen graben und diese dann anschließend teilen wollen. Oder ist das Publikum mittlerweile so verwöhnt, dass dieses nur zu bekannten Liedern Party machen kann? Erschreckende Situation. Das gleiche habe ich auch gedacht, als ich auf meinen zuvor zerfleischten Arm gesehen habe. Im Gegensatz zu allen Vermutungen: Ich fand es lustig. Ich mag nämlich Battlescars.

Auf diesen „Schreck“ erholte ich mich bei meinen Eltern mit selbstgemachtem „Curry“ und mit Krimiprogramm, welches ich nach kurzem Kreischen auf Vox entdeckt hatte. Ich steh auf Krimiserien. Womöglich machen diese mich aber etwas paranoid, sonst hätte ich wohl nicht dieses Prachtexemplar gepflückt. Oder musste ich mich gegen diese Schönheit verteidigen? Selbst wenn, hätte ich so oder so verloren. Wer kann denn etwas gegen eine vierhändige narkotisch aussehende Frau ausrichten, die zur Crime Nine Sekte gehört?

In diesem Foto könnt ihr zwei meiner Leidenschaften erkennen: Krimiserien und BLACKBERRY! Immer, wenn ich ein solches in den Medien sehe freue ich mich wie ein Kleinkind und wenn möglich dokumentiere ich dies gleich noch mit meinem Blackberry. #Fangirl. Von Sonnenuntergängen bin ich, wie jeder andere Bürger auch, immer wieder begeistert. Farbe und Lichtstimmung sind wundervoll und leider im steten Anblick ebenso ermüdend wie Fotos von Katzen. Ja, ich habe mich hiermit geoutet. Ich bin absolut kein Katzenmensch. Ich bin ein dumm-in-der-Gegend-herumstehen-und-Selfie-machen Mensch. Zumal ich gar nicht hätte stehen dürfen: Auf dem Stundenplan stand Sport!