Crappy pictures made by me #54

Ich habe bereits in meinem letzten Eintrag davon gesprochen, dass der Sprachgebrauch innerhalb meines Gehirns in neuer Ausdrucksweise mit mir redet. Dieses überträgt sich zwangsläufig auch auf diese Schöpfung Gottes: Meinen Blog. Ist auch irgendwie logisch – ich tippe ja schließlich das, was mein Gehirn mir diktiert und nicht das was ein koordinationsschwaches Mundwerk nicht zu sagen vermag. Also wappnet euch mit euren Denkhauben und erfreut euch an dem doch recht aufgesetzten Intelligenzschnulli, den ich nun von mir geben werde.

Hussa. Auf ins Gefecht!

Ich widmete dem Thema meiner brillianten Kochkünste schon sehr viele Zeilen nur erwähnte ich nie, wie sehr man mich mit Essen ködern kann. Ich bin immer dort wo es essen gibt – besonders kostenfreies. Folglich habe ich wohl hiermit meine Unterschrift zu einem womöglich nie stattfindenden Entführungsversuchs gegeben. Versuch deswegen, weil diejenigen Schmalspurbanditen es wohl nicht lange mit mir und meiner Klugscheißerei aushalten werden. Übrigens finde ich andere Klugscheißer im Gegensatz zur landläufigen Meinung sehr sympathisch. Was ist denn daran so schlimm, wenn jemand einem eine Wissenslücke schließen will? Dieser jemand will mit Sicherheit nicht, dass man aus lauter Dummheit oder Unwissenheit stirbt.

Das bringt mich nun zum nächsten Bild. Ich weiß wie es ist, wenn das Gehirn langsam nicht mehr mitspielen will und man merkt wie der Intellekt schmaler und schmaler wird. Trotz alledem hätte und würde ich niemals Jacken mit zwei Cs schreiben. Stattdessen sitze ich immens gebildet aussehend in der hiesigen Bibliothek und schreibe unnütze Texte.

Wenn die eigene Produktivität keinen gesellschaftlichen Nutzen hat und man niemals die Früchte des eigenen Geistes ernten darf, kauft man sich eine Pizza verfeinert diese zur Vorbeugung gegen das allgemeine schlechte Essen-Gewissen mit Rucola und schlendert anschließend zu einem Grindcore Konzert. Dort durfte mein Gehirn auf der auditiven Rüttelplatte platz nehmen. Frisch durchgewalgt beschäftigte ich mich mit der Anleitung eines fähigen Handwerkers beim Bau von zwei Kassenhäuschen. Natürlich führte meine makellose Bastel- und Werkzeugausstattung zu erstaunten Aussprüchen und verwunderten Blicken.

Weitere Blicke fielen auch auf den neuen Dino in meiner Sammlung. Diesmal waren es Blicke des Neides. Nur der dazugehörige Blogeintrag vermag es diese Gefühlsregung anschaulich zu vermitteln. Um ehrlich zu sein – bei Dinosaurier Figuren kann man nichts falsch machen. Das komplette Gegenteil stell hier die Wahl eines neuen Telefones dar. Das Wieso, Weshalb und Warum habe ich bereits in einem anderen Eintrag – hoffentlich anschaulich – zusammengetragen. Zugeben, ich bin ein Snob wenn es um UX/UI (User Experience/User Interface) geht, aber so viel Unsinniges kann und will ich nicht ertragen. Blackberry verwöhnte mich zwei Jahre zu sehr mit Benutzeroberflächen und Gesten, bei denen man sich jede Sekunde bewusst war, dass viel Gehirnaktivität und Zeit hineingesteckt wurde. Um diesen Abschnitt zum Abschluss zu bringen: Ich weiß nicht was sich im nächsten Bild verbirgt.

Die #Cheeseoholiker waren wieder am Werk. Tief verborgen unter dem zart gekringelten Käse kann man vereinzelt Nudeln in Tomatensoße erkennen. Bei uns ist die Aufteilung immer 80% Käse und 20% Beilage. Im nächsten Bild sehen Sie 100% Intelligenz untermalt von meiner unleserlichen Schrift. Es ist das Wireframe für mein Portfolio Orakley.de. Selbstverständlich wird dieser Plan eher schleppend in die Realität umgesetzt. Ich würde gern Geld für die Aktualisierung meiner Webseite bekommen. In diesem Fall wäre sie selbstverständlich schon längst fertig. Prioritäten verschieben sich eigenartig, wenn man plötzlich nicht mehr Student ist. Tragisch. Trotzdem sind schöne Himmel immer noch die beste Entschädigung für Frühschichten.

Und Käse. Viel Käse. Ich mag Käse. Hingegen bin ich kein großer Freund von der Post, die meine offiziellen IHK Dokumente knickt. Da könnte ich fast noch mehr schreien, als bei dem Anblick von diesen drei zauberhaften justfab Schuhkartons. Zwei davon (selbstverständlich mit Inhalt) habe ich behalten und erfreue mich jeden Tag aufs neue an meinen neuen Schuhen. Um ein vielfaches schöner wäre es ja, wenn es doch endlich eine Gelegenheit geben würde, zu der ich den Inhalt ausführen könnte. Präferenziell mit größeren Menschen.

Diese letzten drei Bilder sind am Tag der Geburtstagsfeier meiner Tante entstanden: Ich musste mein Gewissen für die folgende Fressorgie vorbereiten, weshalb ich mich auf einen 11 Kilometer und 11 Meter Lauf rund um die Heimatstadt durch Wald und Wiesen gemacht habe. Die Kulisse ermöglichte es mir durchzuhalten. Ich sage nur kleine Pferdchen auf gefrorenen Wiesen. Das war schon ein bisschen wie im Zauberwald. Im Anschluss gab es Kultur und natürlich entdeckte ich, die hoffnungslose Romantikerin, dieses geschmiedete Meisterwerk. In Verbindung mit dem Holzklotz könnte man sogar ein wunderbares Kunstkonzept dazu verfassen. Aber jetzt nicht. Das findet Christin nämlich doof. Zu ihrer Verteidigung: Sie hatte Hunger.