A Fairly Fairy Tail.

Mit dem Inhalt dieses Eintrages werde ich mich definitiv nicht mit Ruhm bekleckern. Ich traue mich nämlich endlich meinen weniger gelungenen Animationsfilm vom letzten Semester zu zeigen. Dieser ist nämlich – im Gegensatz zum Ersten – äußerst abstrakt. Er hat keine feste Erzählung. Ich habe hier einfach versucht einzelne Bilder aus Horrorfilmen aneinanderreihen. Wie man sieht, ist mir das nur so halb geglückt. Eine Spannungskurve fehlt.

Aber seht selbst:

Das einzig Gute an dem Filmchen ist der Ton, den Peter dafür zusammen geklöppelt hat. Da merkt man mal wieder, wieso seine Band so erfolgreich ist.
Selbst die Tatsache, dass ich hierfür meine neuen Whiteboardstifte verwendet habe, verringert nicht meine Abneigung zu diesem Filmchen. Das ist traurig aber wahr. Ich mag nur ständig die Musik hören und mich darüber freuen, dass diese am Ende ungewollt mit dem Maul im Takt ist.

Ich war aber schon während der Erstellung dieses Ungetüms genervt von dem Teil, was nicht letztlich noch daran lag, dass ich währenddessen krank wurde.
Weswegen ich nicht wirklich traurig darüber war, als ich endlich den fertig animierten Abspann wegwischen durfte.



Aber selbst der neue schwarze Stift hat es nicht bis zum Ende durchhalten ohne die Grätsche zu machen. Dabei habe ich doch deutlich weniger animiert als beim ersten Whiteboardfilm.

Übrigens liegt hier mein Whiteboard auf dem Nähmaschinentisch meiner grünen Veritas. Natürlich ist diese eingeklappt gewesen. Dieser neue Arbeitsplatz war um Welten besser für die Beine und den Rücken, da ich diesmal nicht den ganzen Tag auf dem Boden sitzen musste.

Meine abschließenden Worte lauten:
Wenn ich jemals wieder eine Whiteboardanimation machen sollte, dann nur mit der Vollversion von Dragonframe. Diese 50 Bilder pro Take sind sehr nervig. Deswegen vergisst man manchmal wie der Bewegungsablauf am Anfang einer „Einstellung“ war.
Bei abstrakten Animationen ohne Handlungsstrang verliert man so den Überblick über die Spannungskurve.