Ich habe es überlebt.

Die drei Tage gefüllt mit Weihnachtlichkeit habe ich überstanden. Nicht anders als erwartet habe ich mich äußerst gelangweilt. Man kann echt von Glück reden, dass Weihnachten / Jahresende nur einmal im Jahr ist. Silvester mag ich nämlich noch weniger als diese geheuchelte Freundlich- und Besinnlichkeit.

Geschenketechnisch bin ich voll und ganz zufrieden (obwohl es nur Kleinigkeiten waren). Materialschlachten find ich eh nicht so schön – also jetzt nicht mehr. Damals fand ich das äußerst geil.


Am ersten Feiertag war zum Glück Peter anwesend, sonst wäre ich womöglich vor langerweile gestorben. Mein Handy wollte nämlich dann ab der Hälfte des Tages auch nicht mehr geladen sein.
Der zweite Feiertag war hingegen durchzogen mit verbranntem Essen, mehreren versuchen Rumikub zu gewinnen und noch mehr langeweile. Achso. Es gab noch einen Spaziergang durch das langweiligste Dorf der Welt.

Das Highlight von diesem Tag: Ich hab Monopoli gewonnen.

Überstehen konnte ich ihn nur dank meinen steinharten Geschmacksnerven, meinem Betonmagen, viel Ignoranz, den bereits erwähnten Gesellschaftsspielen und den treuen Diensten eines Smartphones.

In den letzten paar Tagen habe ich auch (sehr traurig) feststellen müssen, dass nicht nur meine vollständige Gelstiftsammlung gestorben ist, sondern auch, dass ich mein verschobenes Grundschulklassentreffen verpasst habe. Das Leben ist schon schön, wenn man kein Internet hat, das Handyladekabel verschwunden ist und der eigene Kopf wie ein schwarzes Loch funktioniert.

So wirklich traurig bin ich (wie man vielleicht merkt) nicht. Ich hatte nämlich auch letztes Jahr keine wirkliche Intentionen gehabt dort vorbei zu schneien: KlickKlick

Morgen ist Silvester. YAY ~~~ -__________-“
Ich muss mir noch ein Pferd basteln.