Analogue (H)ellfest #4!

The Final one!

Die Fotos, die ich jetzt zeigen werde, sind mit den bereits erwähnten, teuren französischen Filmen (Fujifilm) gemacht worden und ich erkenne keinen Qualitätsunterschied. (Vielleicht hätte den Unterschied gemerkt, wenn ich die Filme zur hochwertigeren Entwicklung geschickt hätte. Who knows.)

Wo fangen wir an? Vielleicht – um es etwas chronologisch zu halten – bei Sacred Reich. Die waren klasse, hatten ein klasse Set und ich hab ein Autogramm vom Sänger. Direkt im Anschluss und war ich bei Uriah Heep.




Da mich die Nachmittagssonne extrem ausgedörrt hatte, machte Peter mit mir einen Abstecher bei der Bar um dann frisch gewässert bei Sebastian Bach aufzuschlagen. Der hat, wie erwartet, alle Skid Row Klassiker gespielt ähh gesungen und ab und zu sein Mikrophon am Kabel gefährlich umhergewirbelt. Muss ich erwähnen, dass ich diesen Auftritt toll fand?



Nachdem Sebastian Bach zu Ende war, habe ich keine Ahnung mehr was ich tat. Definitiv ist, dass wir das Gelände erkundet haben. Wir waren kurz unter dem schönen großen blauen Zirkuszelt, wo die ganzen Rumpelbands spielten und dann sind wir in den „Extreme Market“ gegangen, der sehr unextrem war. War nur extrem überfüllt.



Vielleicht sind wir auch noch im VIP-Bereich ins Internet gegangen. Das sah ohne Scheiß wie eine rießige Lanparty aus. Dort saßen wir dann auch recht lang und haben Facebook und co frequentiert. Dann gab es womöglich eine eigenartige Abendbrot Kombination (Milchbrötchen mit Würstchen (klingt das nur für mich so pervers??)). Bei Machine Head lag ich dann wiederrum im VIP Bereich in der Hängematte und habe mit dem dort verfügbaren Internet sinnlose und Schreibfehler beinhaltende Tweets veröffentlicht. Währenddessen habe ich auch bemerkt, dass die Deko selbst in der Nacht super ist.



Guns’n’Roses war pompös. Ich hatte es nicht anders erwartet. Trotzdem versteh ich es nicht, wieso die 2 1/2 Stunden Spielzeit bekommen haben. Er hat natürlich die ganzen Klassiker mit seiner Band, in der (btw) DREI Gitarristen waren, von denen jeder ein minimum fünf Minütiges Solo spielen musste, rausgehauen. Kein Wunder wieso ich da leicht abgeschweift bin und deswegen den Sturz (ja STURZ) von Axl nicht gesehen habe. Dafür hab ich den vom Keyboarder gesehen, wie er über sein Brett fiel. Herrlich.
Enden tat die ganze Veranstaltung mit sehr viel hellem Licht, Geknalle und wunderbarem Konfetti. Mein Weg im Publikum während der Veranstaltung war auch super. Am Ende stand ich wirklich einen Meter vor der Absperrung vor der Bühne.




Am Sonntag waren alle schon irgendwie sichtlich fertig. Außerdem hat die Sonne schon sehr zeitig damit angefangen alles zu verbrutzeln, was nicht bei 1,5 im Schatten war. Deswegen bin ich wohl auch schon um 9 aus meinem Zelt gestiegen, obwohl ich erst halb 6 hineingefallen bin. Deswegen habe ich auch Girlschool aus sicherer Entfernung im sicheren Schatten angeguckt. Deswegen habe ich auch nach Girlschool im VIP-Bereich (während All Shall Perish) geschlafen. Alles vollkommen logisch.





Bei Black Label Society war ich wieder fit. Ich muss nur noch etwas gestehen: Ich HASSE Zakks Solos. Das ist eher ein experimentelles Quietschen, aber keine Musik mehr. Ich werd‘ es ihm aber niemals persönlich sagen. Dazu macht er mir in voller Größe zu sehr Angst.


Nachdem ich mich von Zakks Solos erholt hatte war ich bei der Band, die mich während meines Bachelors am Leben gehalten hat: Blue Öyster Cult. Schade fand ich, dass das Publikum um mich herum weniger Begeisterung zeigte als mir lieb gewesen wäre. Einziger Punkt, der mich gestört hat: Diese kopflose Gitarre. Es gibt echt nichts (neben den Solos von Zakk) hässlicheres. Die Musik zählt aber und die war wundervoll.



Dann hab ich nur noch Ozzy und seine Freunde (Slash, Zakk Wylde, … )la angeguckt. Das sogar im Regen. Hätte ich nicht gedacht, dass ich so hart bin. Ich war sogar richtig entsetzt darüber, dass die 40 Minuten eher aufgehört haben. (Der Regen hat es sogar geschafft den Boden von dem VIP-Einlass-Zelt zu zerstören. Der ist quasi abgesackt. Lag wahrscheinlich am Erdreich, denn das war dort sehr witzig. An manchen Stellen war der Boden vom Regen aufgequollen und wenn man drüberlief sackte der nicht direkt ein, sondern war ungewöhnlich weich… )

Jedenfalls wollte ich eigentlich noch Pentagram angucken, hab das dann aber irgendwie verpeilt. Slash hab ich nur so nebenbei mitbekommen. War auch irgendwie komisch, weil der auch einige Guns’n’Roses Klassiker gespielt hat.

Abschließend erzähle ich noch von unseren schönen „Panne“, die nix mit Autospiegeln zu tun hat. Die Batterie vom Sprinter war alle gegangen. Aus diversen Gründen. Zum Glück waren die (nicht weit entfernt stehenden) Franzosen äußerst hilfreich gewesen. Der eine Unerschrockene mit dem Schottenrock ist sogar noch einmal extra mit seinem Motorrad losgedüst um ein größeres (?) Starterkabel zu besorgen. Als Dank haben wir der ganzen Truppe sogar eine unserer kostbaren Kirschflaschen und viel Bier geschenkt. Damit die mal was ordentliches trinken.









Nicht zu glauben aber wahr: Das wars mit den analogen Fotos. Ich hätte noch Handyfotos, aber damit will ich euch nicht auch noch quälen, zumal man auf diesen nur Lichtfetzen (zB von Guns’n’Roses Finale mit dem ganzen Konfetti) sieht. Wenn jemand diese Fotos sehen will (mehr Backstagebilder, mehr Bandfotos (auch Ozzy), und anderen Kram in schlechter Qualität), der sollte einfach hoffen, dass meine sadistische Bilderzeigader doch größer ist als ich denke oder einfach nett fragen.