Friday Fail #17 – Auto, Ich & Fontäne.

Mal wieder habe ich mich selbst zum Thema dieser Eintrags-Reihe gemacht. Mitlerweile kann ich sogar darüber lachen. Irgendwie.

Die Straße, auf die meine Eltern gezogen sind, wird momentan gebaut. Vielmehr deren Wasser/Abwasserleitungen. Deswegen gibt es dort auch Bauzäune, Bagger und anderen Baukram. Da man als Anwohner Sonderrechte genießt darf man sogar mit dem Auto in die gesperrte Zone fahren.

Mit diesen Sonderrechten im Hinterkopf bin ich letzten Samstag mit Peters Auto zu meinen Eltern gefahren und habe das Auto so halb auf dem Bordstein abgeladen. Das hätte ich aber nicht gemacht, hätte da nicht 1. ein Bauzaun mitten auf der Straße gestanden und 2. ein Auto den einen Weg seitlich am Bauzaun vorbei zugeparkt. Jedenfalls stand das Auto dort ohne Probleme und ohne Probleme zu verursachen.

Das, was ich eigentlich erzählen möchte, ist aber erst dann passiert, als ich wieder wegfahren wollte. Gute 2 Stunden später. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon längst vergessen, dass es auf der ganzen Straße provisorische Wasserleitungen gibt. Besonders hatte ich vergessen, dass genau hinter dem Arsch des Autos, ein schönes Ventil genau dieser Wasserleitung sich dazu entschlossen hatte es den Pflanzen gleich zu tun und dem Himmel zu hultigen. Natürlich ist in fraulicher Zuverlässlichkeit das passiert, was ihr sicherlich schon alle vermutet. Ich habe das Ding natürlich umgefahren.

Erst wusste ich nicht was los war. Ich dachte irgendwas am Auto ist kaputt. Es war nur ein rießiges Getöse zu vernehmen. Also bin ich wieder nach vorn gefahren und da habe ich es gesehen. Ich war in die wohl mobilste/personengebundenste Waschanlage (wo gibbbt) eingefahren bzw hatte ich sie mir selbst gebaut. Mensch war ich glücklich. Peter brauchte kein Geld mehr für die Waschanlage ausgeben. Was für ein Ersparnis.

Als nächste habe ich panisch meine Eltern aus dem Haus geklingelt und habe fassungslos der fast hollywoodtypisch-spudelnden Wasserfontäne zugeschaut. Meine Hose hatte ich zu diesem Anlass auch gleich noch halbbeinig mitgewaschen.

Der Typ von den Wasserwerken stand auch ziemlich fassungslos vor meinem Kunstwerk und durfte dann im Dunkeln sein Meisterwerk vollbringen. Ich hätte übrigens nichts dagegen, wenn das Wasserwerk die Rechnung zu dieser Wassernutzung verlieren würde.
Peters Auto hat keinerlei Schaden davon gezogen. Dafür aber etwas in meinem Inneren:

Ich hab mich noch nie typischer Frau gefühlt.