Friday FAIL #1! – Don’t wear Metalshirts.

Endlich ein Blogpost-reihe, in der ich mich schön auskacken auslassen und auskotzen herum meckern kann so viel ich will. Ich werde das auch mit Freuden erfüllen. Ein Traum wird wahr.

Nummer eins auf meiner was-am-liebsten-verschwinden-sollte-Liste, ist der Drang der Hipster/Fashionblogger Metalshirts von Bands anzuziehen, von denen sie noch nie zuvor auch eine Note gehört haben. Meiner Meinung nach ist ein T-Shirt mit einer Band darauf da, um zu zeigen, dass man diese spezielle Band toll findet. Es ist ein Statement. Es ist nicht einfach nur ein Shirt. Es zeigt was für ein Typ du bist (ja ein bisschen melodramatisch, aber das ist gut so!).
Deswegen finde ich es eher peinlich, wenn man nicht das vertreten kann, was auf seinem eigenen T-Shirt abgebildet ist.
Ich bin auch nicht die einzige die sich darüber aufregt, denn einer vom Metal Hammer äußerst hier seine Missgunst gegenüber den „Metalshirts“ von H&M und ein anderer schildert hier seine Erfahrung mit einem Träger dieses Shirts.

Aus diesem Grund finde ich auch Peters Regel, T-Shirts mit unbekannten Gesichtern als Aufdruck zu meiden, sehr sinnvoll.

Kanditat Nummero Uno: Er hört keinen Metal.

Wieso ich weiß, dass der Junge keine Ahnung von Metal hat? Er bezeichnet dieses T-Shirt als Vintage (was auch so schon Strafe genug für das Auge ist, welches dieses Wort sehen & lesen muss). In Wirklichkeit ist es frühstens 15. August 2005 auf dem Markt gekommen, weil da die „the Trooper Single“ rereleased wurde. Und weil ich damals dieses Motiv von der aktuellen EMP abgemalt habe… Also ich würde kein 6 Jahre altes T-Shirt als V@#$%ge bezeichnen. Ihr?
Außerdem steht er da, als hätte er gerade eingekackt.

Das richtige alte originale Shirt sieht übrigens so aus:

null

(Bild ist von oldschoolmetalshirts.com)

Außerdem werden Ärmel entweder abgeschnitten oder unumgekrempelt getragen! Pfui! Das Beste von seinem Blogeintrag ist das Youtube-Musikvideo unter den Fotos. Herrlich widersprüchlich.

Diese Dame ist auch etwas sehr falsch geleitet und gehört auch zu dieser ekelhaft schnell vermehrenden Gruppe von Fashionbloggern, über die ich mich hier gerade aufrege. Ich würde sogar meine Hand ins Feuer legen und sagen, dass sie nur Axl Rose von Guns N‘ Roses kennt – wenn überhaupt. Sie hört übrigens auch keinen Metal.

Was ich hiermit ausdrücken will ist:

Liebe Hipster, zieht bitte nur eure T-Shirts mit neonfarbenen Dreiecks Motiven oder das Schnurrbart-T-Shirts an, welches ihr überteuert für 45€ irgendwo gekauft habt und lasst die Metalszene und damit auch ihre T-Shirts in Ruhe. Wenn ihr lieber Dubstep oder anderen neumodischen Musikkram hören wollt und diesen auch gut findet, dann kauft euch davon ein T-Shirt! Wie gesagt. Tragt das, mit dem ihr euch identifizieren könnt.
Ich will jetzt hier nicht wirklich der Spielverderber sein aber sowas kotzt mich doch mächtig an. Ich zieh doch auch kein Katie Perry T-Shirt an, nur weil ichs für 3 Euro hätte kaufen können. Das hat doch was mit Authentizität zu tun. Ich glaube eher, dass diese Kinder zu sehr von den Medien beeinflusst worden sind, sodass sie nicht mehr individuell sein können. Ein Beweis dafür: 3 von 4 besitzen die gleiche Tasche oder Schuhe, da diese gerade IN/MUSTHAVE sind. Es ist traurig.
Kein Wunder, dass jetzt schon alle irgendwie gleich aussehen.

Einen Lichtblick gibt es: Ich mag Queen Michelle. Außerdem hört sie wirklich die Bands, von denen sie Shirts trägt.

Noch einmal ganz kurz:
Du hörst und liebst Metal = Metalshirt unbedingt tragen!! Du hörst andere Musik = kein Metalshirt tragen!
Der Macher dieses Videos hier sieht das übrigens genauso.

War doch noch nicht ganz so kotzig wie ich gehofft hatte. Schade. Nächste Woche: neuer Versuch!