How to: Apfelmuß.

Da wir mindestens 354864 Apfelbäume auf unserem 3 Hektar großem Anwesen haben, fällt immer mal etwas zu viel Apfel vom Baum bzw in meine Hände. Da ich aber gegen Äpfel & Co allergisch bin, muss alles ordentlich gekocht und zu Brei verarbeitet werden, damit mein Kopf weiterhin im original Zustand durch die Gegend gehen getragen werden kann.
Deswegen kam es auch zu der Idee Apfelmuß zu machen. (Irgendwie müssen diese scheiß Äpfel ja weg)

Es heißt übrigens nicht Apfelmuß sondern Äbblmuuußß. Das war sächsisch btw.

Also man braucht:
– viele Äpfel (Äbbln)
– einen GROOOOSSEN Topf
– Wasser
– Messer
– Sieb
– Quirl
– kleineren Topf/Schüssel, auf dem das Sieb passt

optional:
– Zucker
– Zimtstangen
– Nelken
– …

1.
Äpfel in Viertel schneiden und in den großen Topf geben. Das dann mit Wasser auffüllen. Nicht zu viel, da Äpfel auf dem Wasser schwimmen solange sie noch „roh“ sind. Wenn gewünscht, hier die optionalen Gewürze (Zimtstange, Nelken, …) hinzugeben. Das Ganze dann mehrere Minuten köcheln lassen. Am Besten so lange, bis die Äpfel bei einer sachten Berührung auseinanderfallen.

2.
Die fertig gekochte Äpfelpampe mithilfe des Siebs abgießen. Jetzt das Sieb mit den gekochten Äpfeln auf den kleineren Topf stellen/legen. Wenn jetzt noch etwas Wasser durch das Sieb tropft macht das gar nichts.


3.
Mit dem Quirl (oder was auch immer) in der Apfelpampe auf dem Boden des Siebes Kreise ziehen. So trennt man das Apfelfruchtfleisch von den Schalen und Kerne, die wir mitgekocht haben. Das gleiche passiert mit den Nelken und der Zimtstange.


4.
Wenn dieser Vorgang beendet ist und sich im Sieb nur noch Schalen und Kerne befinden ist man so gut wie fertig. Jetzt kann man den Muß – je nach Geschmack – mit Zucker „nachwürzen“. Das ist aber meistens überflüssig, da die Äpfel schon sehr süß sind.