Avatar the movie.

Es ist selten, dass ich am ganzen Körper Gänsehaut bekomme und noch seltener ist es, dass ich seit gestern Abend, als wir den Film geguckt hatten, bedauere, dass es nur eine Fantasiewelt war. Während des ganzen Films war man extremst gefesselt von den liebevoll gestalteten Details und Farben. Ich hatte das Bedürfnis nach Ende des Films gleich auf Pandora zu verweilen und weiter dem Spektakel zu zuschauen. Doch als die letzten Frames vorbeigerauscht waren wird man sofort von Pandora zurück auf die Erde katapultiert und das ziemlich schmerzhaft, wie ich fand. Naja egal.

Ich hoffe nur inständig, dass James Cameron keine Vortsetzerteil drehen will, denn damit würde er meiner Meinung nach dem ganzen Meisterwerk seinen Glanz rauben und vor allem den Mythos von Pandora zerstören. Außerdem hoffe ich auch, dass daraus kein Mainstream bla bla wird, sodass kleine Kinder (bis Jugendlichen) anfangen sich Poster von Jack Sully ins Zimmer zu hängen. Ich hoffe es inständig, weil man dadurch einfach nur genervt wird und sofort verdrängt wie toll der Film war.

Es kann auch sein, dass ich diesen Film so in den Himmel lobe, weil ich von allem sofort hell auf begeistert bin, was farbenfroh ist und in einer Fantasiewelt spielt.

Mal sehen, wie lange meine Begeisterung anhalten wird. Denn Cameron hat diesem Film die perfekten Zutaten für einen Blockbuster in die Kamera gelegt: Ein Querschnitzgelähmter wird zum Held. Es gibt eine Liebesgeschichte. Die Na´vi Welt steht vor dem aus. Mörderisch viele Kampfszenen und einen schönen Kontrast zwischen der kalten metalleneren Konsumgesellschaft und der bunten blühenden Junglewelt. Sozialkritischer konnte der Film wirklich nicht sein.
Ach und danke, dass du so lange gewartest hast mit dem Filmdreh, Cameron!

Mehr auf kann man hier auf englisch erfahren. Ich werd mir das nicht durchlesen, denn umso mehr Fakten ich davon im Geiste kompensiere umso mehr verliert der Film seinen fantasievollen Glanz – und das ist in keinster Weise mein Ziel!